Aktuelles

Bibliothek des Cercle français

Im Mai diesen Jahres haben wir einen Großteil des Bestandes unserer Bibliothek an die Bibliothèque de Beine-Nauroy gespendet.

Im Rahmen des ‚Centenaire‘ – Hundert Jahre 1. Weltkrieg – hat sich zwischen dem Cercle français und den ‚Amis des Nauroy‘ eine enge Zusammenarbeit entwickelt. Wir sind zur Gedenkveranstaltung an die Schlacht am Mont Cornillet im Mai nach Beine-Nauroy gefahren und hatten die Bücher im Gepäck. Sie haben in der kleinen, aber sehr feinen Bibliothek in der Nähe von Reims ein neues Zuhause gefunden.

Hintergrund:

In den 1950 und 1960er Jahren erhielt der Cercle français von der französischen Regierung als ‚Starthilfe‘ Bücherspenden. Darunter waren Werke in französischer Sprache aus klassischer Literatur, Geschichte, Kunst, Kunstgeschichte, Sprachwissenschaft und Medizin, sowie Nachschlagewerke. Im Laufe der Jahre wuchs der Bestand auf etwa 1000 Bände und wurde für die Räume zu umfangreich, über die der Cercle français in den Anfangsjahren noch im Rathaus der Stadt Kassel verfügte.

 

Im Jahre 2002 spendete der Cercle français seine Bibliothek der Albert-Schweitzer-Schule Kassel. Im CDI (Centre de Documentation et d‘ Information) wurden die Bücher dem Lehrerkollegium und allen interessierten Schülern zur Verfügung gestellt. Aus Platzmangel galt es nun, eine neue Heimat für die Bücher zu finden und es macht uns sehr glücklich, dass wir mit der Bibliothèque de Beine-Nauroy einen geeigneten Platz gefunden haben. Dort werden diese Bücher wohl eher nicht in den Regalen stehen, sondern man wird die Schüler in Projektarbeit einbinden – wir sind sehr gespannt und hoffen, bald über diese Projekte berichten zu können…

Nähere Informationen zu Beine-Nauroy finden Sie unter diesen links:

http://www.mairie-beine-nauroy.fr/index.php/biblio-menu/horaires-bibliotheque

http://www.lesamisdenauroy.fr/

http://centenaire.org/de


 


Mit einer Bücherspende von 5 Büchern aus den Beständen der Bibliothek des Cercle Français haben wir teilgenommen am documenta14-Kunstwerk von Marta Minujin ‚Parthenon der Bücher‘